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Eltern-Infoportal – Unterstützung für Eltern & Erziehungsberechtigte

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

herzlich willkommen im Eltern-Infoportal unserer Schule. Diese Seite soll Ihnen helfen, wichtige Themen rund um Schule, Lernen, Erziehung, digitale Medien und das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen besser zu verstehen.

Viele Fragen entstehen nicht im Elternabend, sondern mitten im Alltag: vor einer Klassenarbeit, nach einem Streit im Klassenchat, bei schlechten Noten, bei Sorgen um Motivation, Schlaf, Handyzeiten oder Zukunftspläne. Genau dafür soll dieses Portal eine erste Orientierung geben.

Sie finden hier keine aktuellen Termine, Vertretungspläne oder Informationen zum konkreten Schulalltag. Dafür nutzen Sie bitte weiterhin Schulhomepage, WebUntis und persönliche Informationen der Schule. Bei persönlichen Anliegen wenden Sie sich bitte an die Klassenleitung, die Schulsozialarbeit oder die Schulleitung.

✅ Hier finden Sie: Tipps, Checklisten, Gesprächshilfen, Notfallhinweise, Materialideen und Links zu wichtigen Familienthemen.
ℹ️ Hier finden Sie nicht: Vertretungspläne, aktuelle Termine, individuelle Notenstände oder konkrete Klasseninformationen.
🤝 Bei persönlichen Anliegen: Bitte nehmen Sie früh Kontakt auf. Gemeinsam können Lösungen oft leichter gefunden werden.

Wie nutze ich dieses Portal?

1

Thema auswählen

Wählen Sie die Karte, die am besten zu Ihrer Frage passt: Lernen, Medien, Schulstress, Mobbing, Beratung oder Zukunft.

2

Erste Schritte lesen

Nutzen Sie die kurzen Hinweise als Orientierung. Sie ersetzen keine Beratung, helfen aber beim Sortieren der Situation.

3

Kontakt aufnehmen

Wenn die Sorge bleibt: Melden Sie sich bei Schule, Schulsozialarbeit, Beratung oder in akuten Fällen bei Notdiensten.

Schnelle Hilfe: Ich suche Informationen zu …
🌧️

Mein Kind hat Schulstress

Schulstress zeigt sich nicht nur durch schlechte Noten. Manche Kinder werden still, gereizt, vermeiden Hausaufgaben, schlafen schlechter oder sagen häufig: „Ich kann das sowieso nicht.“

Tipps bei Schulstress – eine ruhige Lernumgebung
Erste Schritte:
  • ruhig zuhören und nicht sofort bewerten
  • gemeinsam eine kleine, machbare Aufgabe festlegen
  • bei häufigem Stress die Klassenleitung kontaktieren
Zum Themenbereich
📱

Handy, Apps und Klassenchat

Digitale Medien sind Teil des Alltags. Entscheidend sind klare Regeln, Gespräche und die Haltung: Eltern müssen nicht jede App perfekt beherrschen, aber sie sollten interessiert bleiben.

Handy und Klassenchat – Regeln für den digitalen Alltag
Erste Schritte:
  • Handy nachts außerhalb des Kinderzimmers laden
  • Klassenchat-Regeln besprechen
  • bei beleidigenden Nachrichten Screenshots sichern
Zum Themenbereich
🛡️

Mobbing oder Cybermobbing

Wenn ein Kind wiederholt beleidigt, bedroht, ausgelacht oder ausgeschlossen wird, braucht es Schutz. Wichtig ist: nicht allein handeln, nicht zurückbeleidigen, Beweise sichern.

Mobbing Hilfe – Schutz und Beweise sichern
Erste Schritte:
  • Kind ernst nehmen
  • Vorfälle mit Datum notieren
  • Klassenleitung oder Schulsozialarbeit informieren
Zum Themenbereich
📚

Lernen zu Hause

Eltern müssen keine Ersatzlehrer sein. Viel wichtiger sind Struktur, Interesse, Ermutigung und ein verlässlicher Rahmen.

Lernen zu Hause – Struktur und Ermutigung
Erste Schritte:
  • feste Lernzeit vereinbaren
  • Schultasche am Vorabend packen
  • kleine Lernportionen statt stundenlangem Druck
Zum Themenbereich
🤝

Ich brauche Beratung

Manchmal reicht ein Gespräch, um wieder Klarheit zu bekommen. Beratung ist kein Zeichen von Scheitern, sondern ein Zeichen von Verantwortung.

Mögliche Ansprechpersonen:
  • Klassenleitung
  • Schulsozialarbeit
  • Beratungslehrkraft / Schulleitung
  • Schulpsychologischer Dienst
Kontakte und Hilfen
12 Themen für Eltern und Erziehungsberechtigte
📖

1. Lernen zu Hause unterstützen

Viele Kinder brauchen zu Hause vor allem Struktur, Ruhe und Ermutigung. Eltern müssen nicht jede Aufgabe erklären. Oft ist es hilfreicher, Interesse zu zeigen, den Rahmen zu sichern und das Kind Schritt für Schritt selbstständiger werden zu lassen.

  • fester Arbeitsplatz ohne Handy-Ablenkung
  • kurze Lernblöcke: 20–25 Minuten, dann kurze Pause
  • Hausaufgabenplan sichtbar aufhängen
  • nicht nur Ergebnisse loben, sondern Anstrengung
Hilfreicher Satz: „Ich sehe, dass du dich anstrengst. Lass uns überlegen, was der nächste kleine Schritt ist.“
Checkliste nutzen
🌧️

2. Schulstress und Überforderung

Schule kann Kinder und Jugendliche belasten. Stress entsteht besonders dann, wenn Kinder das Gefühl haben, nicht mehr hinterherzukommen oder niemanden enttäuschen zu dürfen. Wichtig ist, früh hinzuschauen.

  • ruhig bleiben, auch wenn Noten enttäuschen
  • gemeinsam Ursachen sortieren: Stoff, Organisation, Angst, Konflikte?
  • kleine Lernziele statt großer Vorwürfe
  • bei anhaltender Belastung Kontakt zur Schule aufnehmen
Hilfreicher Satz: „Eine schlechte Note ist ein Signal, aber kein Urteil über dich.“
Beratungsmöglichkeiten
💬

3. Handy, Social Media und digitale Medien

Digitale Medien bieten Chancen, können aber auch Druck erzeugen. Jugendliche vergleichen sich, reagieren auf Nachrichten sofort und sind durch Gruppen ständig erreichbar. Gute Medienerziehung bedeutet nicht totale Kontrolle, sondern klare Regeln und regelmäßige Gespräche.

  • gemeinsame Handyzeiten vereinbaren
  • keine Geräte am Bett über Nacht
  • Privatsphäre respektieren, aber bei Gefahr eingreifen
  • über Bilder, Datenschutz und Respekt sprechen
Hilfreicher Satz: „Zeig mir doch mal, was du daran interessant findest.“
Medienvertrag
🚨

4. Klassenchat und Cybermobbing

Klassenchats sind oft praktisch, aber sie können schnell kippen. Nachrichten werden nachts verschickt, Missverständnisse eskalieren, Bilder werden weitergeleitet. Eltern sollten Klassenchats nicht ignorieren, sondern klare Grenzen setzen.

  • keine Beleidigungen, keine Bloßstellungen, keine fremden Bilder
  • bei Streit nicht nachts diskutieren
  • Screenshots sichern, wenn Grenzen überschritten werden
  • Schule informieren, wenn der Konflikt die Klasse betrifft
Hilfreicher Satz: „Online gelten dieselben Regeln wie im echten Leben.“
Notfallkarte
✉️

5. Gute Kommunikation mit der Schule

Gute Zusammenarbeit hilft dem Kind. Eltern und Schule sehen manchmal unterschiedliche Seiten. Wichtig ist, früh und sachlich Kontakt aufzunehmen – nicht erst, wenn sich Ärger lange aufgestaut hat.

  • Name und Klasse des Kindes nennen
  • Anliegen kurz und konkret beschreiben
  • bei größeren Themen Gespräch vereinbaren
  • gemeinsam nach Lösungen suchen
Nachrichtenvorlage: „Guten Tag, ich mache mir Sorgen wegen … Können wir kurz besprechen, wie wir gemeinsam unterstützen können?“
Vorlagen
🌱

6. Pubertät und Konflikte

In der Pubertät verändern sich Jugendliche stark. Stimmungsschwankungen, Rückzug und Diskussionen gehören oft dazu. Jugendliche brauchen Freiheit – aber auch klare Grenzen und verlässliche Erwachsene.

  • wenige, klare Regeln statt täglicher Machtkämpfe
  • Konsequenzen vorher besprechen
  • nicht jeden Streit sofort eskalieren lassen
  • positive Momente bewusst wahrnehmen
Hilfreicher Satz: „Ich bin nicht gegen dich. Ich bin für dich verantwortlich.“
Familienregeln
🧩

7. Streit, Mobbing und Klassengemeinschaft

Streit ist nicht automatisch Mobbing. Streit kann einmalig und gegenseitig sein. Mobbing bedeutet: Ein Kind wird wiederholt und gezielt verletzt, ausgegrenzt oder gedemütigt. Dann braucht es Schutz und klare Schritte.

  • Kind ernst nehmen und nicht verharmlosen
  • Vorfälle mit Datum, Ort und beteiligten Personen notieren
  • nicht eigenmächtig andere Kinder bedrohen oder beschimpfen
  • Klassenleitung und Schulsozialarbeit einbeziehen
Hilfreicher Satz: „Du bist nicht schuld, wenn andere dich verletzen.“
Notfallplan
🧭

8. Berufsorientierung, Ausbildung und Zukunft

Viele Jugendliche wissen noch nicht genau, was sie später machen möchten. Das ist normal. Eltern können helfen, Stärken zu entdecken, Praktika ernst zu nehmen und rechtzeitig nach Ausbildungswegen zu suchen.

  • über Interessen, Stärken und praktische Erfahrungen sprechen
  • Praktika ernst nehmen und auswerten
  • Bewerbungsfristen im Blick behalten
  • Ausbildung, weiterführende Schule und Umwege wertschätzen
Hilfreicher Satz: „Du musst noch nicht alles wissen. Aber du kannst anfangen, Erfahrungen zu sammeln.“
Zum Ausbildungssystem
🌍

9. Mehrsprachigkeit und Deutschlernen

Viele Kinder wachsen mit mehreren Sprachen auf. Das ist eine Stärke. Gleichzeitig brauchen sie viel Gelegenheit, Fachsprache und Bildungssprache zu üben. Eltern können helfen, auch wenn sie selbst nicht perfekt Deutsch sprechen.

  • täglich über Schule sprechen – in jeder Familiensprache
  • neue Wörter erklären lassen
  • kurze Texte lesen oder vorlesen lassen
  • Familiensprache wertschätzen und Deutsch im Alltag stärken
Hilfreicher Satz: „Erklär mir das neue Wort. Dann merkt dein Kopf es besser.“
Mehrsprachige Tipps
💚

10. Gesundheit, Schlaf und Konzentration

Lernen gelingt besser, wenn Kinder ausgeschlafen, gesund und konzentriert sind. Schlaf, Bewegung, Frühstück, Wasser und Mediennutzung haben großen Einfluss auf Schule.

  • Handy nachts nicht am Bett
  • regelmäßige Schlafenszeiten
  • Wasser und kleines Frühstück ermöglichen
  • Schulsachen am Abend vorher packen
Hilfreicher Satz: „Dein Körper lernt mit. Schlaf ist keine Nebensache.“
Gesundheitscheck
🕊️

11. Respekt und Zusammenleben

Schule ist ein Ort, an dem viele verschiedene Menschen zusammenkommen. Alle Kinder sollen sich sicher und respektiert fühlen. Eltern prägen stark, wie Kinder über andere sprechen.

  • abwertende Sprache ernst nehmen
  • über Respekt, Grenzen und Mitgefühl sprechen
  • Vielfalt als Normalität erklären
  • bei Diskriminierung Hilfe holen
Hilfreicher Satz: „Man muss nicht mit jedem befreundet sein, aber jeder Mensch verdient Respekt.“
Respekt-Material
🆘

12. Hilfe in Krisen

Manchmal brauchen Kinder, Jugendliche oder Familien schnell Hilfe. Warnzeichen können starke Verzweiflung, Selbstverletzung, Gewaltandrohungen, völliger Rückzug oder massive Angst sein. Dann bitte nicht warten.

  • bei akuter Gefahr sofort Notruf wählen
  • Kind nicht allein lassen, wenn Selbstgefährdung möglich ist
  • Beratung nutzen – auch anonym
  • Schule informieren, wenn die Krise den Schulalltag betrifft
Hilfreicher Satz: „Wir holen jetzt Hilfe. Du musst da nicht allein durch.“
Krisenhilfe
Ausbildung, Wege nach der Schule und Ausbildungsplatzsuche
🧭

Der Weg nach der Schule: Ausbildung verstehen, Chancen sehen, Schritt für Schritt handeln

Der Übergang von der Schule in Ausbildung, weiterführende Schule oder Beruf ist für viele Jugendliche und Eltern aufregend. Wichtig ist: Es gibt nicht nur einen einzigen richtigen Weg. Auch Umwege, Praktika, Unterstützungsangebote und spätere Entscheidungen können zu einem guten Abschluss, einem passenden Beruf und einem selbstständigen Leben führen.

🔧

Duale Ausbildung

Die duale Ausbildung findet an zwei Lernorten statt: im Betrieb und in der Berufsschule. Jugendliche lernen praktisch im Betrieb und erhalten zusätzlich Unterricht in der Berufsschule.

  • Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb
  • Ausbildungsvergütung
  • Berufsschule als fester Teil der Ausbildung
  • gute Chancen auf Übernahme und Weiterbildung
🏫

Schulische Ausbildung

Manche Berufe werden vor allem an einer Berufsfachschule oder Fachschule gelernt. Praktika gehören je nach Beruf dazu. Häufig betrifft das soziale, pflegerische, gestalterische oder medizinische Bereiche.

  • Bewerbung direkt bei der Schule
  • teilweise Praktikumsphasen
  • manchmal Schulgeld oder besondere Voraussetzungen
  • genaue Bedingungen früh prüfen
🎓

Weiterführende Schule

Manche Jugendliche gehen nach Klasse 9 oder 10 weiter zur Schule, um einen höheren Abschluss zu erreichen oder sich beruflich zu orientieren.

  • Berufsfachschule
  • Höhere Berufsfachschule
  • Fachoberschule / berufliches Gymnasium
  • Abschluss verbessern und neue Wege öffnen
🤝

Unterstützte Wege

Nicht jeder Weg klappt sofort. Es gibt Beratung, Berufseinstiegsbegleitung, Übergangsangebote und Hilfe bei Bewerbungen. Wichtig ist, früh zu fragen und dranzubleiben.

  • Berufsberatung der Agentur für Arbeit
  • Schulsozialarbeit und Klassenleitung
  • Praktika, Einstiegsqualifizierung, Übergangsangebote
  • Hilfe beim Lebenslauf und Anschreiben

Was Eltern wissen sollten

1. Nicht zu früh Druck machen

Viele Jugendliche brauchen Zeit, um Interessen und Stärken zu entdecken. Druck hilft selten. Besser sind ruhige Gespräche, praktische Erfahrungen und konkrete nächste Schritte.

2. Praktika ernst nehmen

Ein Praktikum ist nicht nur „Schule außerhalb der Schule“. Es zeigt, ob ein Beruf wirklich passt. Nach dem Praktikum sollte man gemeinsam fragen: Was war gut? Was war schwer? Was habe ich gelernt?

3. Bewerbungsfristen im Blick behalten

Viele Betriebe suchen früh. Manche Bewerbungen laufen schon ein Jahr vor Ausbildungsbeginn. Trotzdem gibt es auch später noch Chancen, wenn Jugendliche flexibel bleiben.

4. Alternativen offen halten

Ein Wunschberuf ist gut. Noch besser sind zwei oder drei passende Alternativen. Wer nur einen einzigen Beruf zulässt, macht sich die Suche oft unnötig schwer.

Ausbildungsplatz suchen: ein einfacher 7-Schritte-Plan

1

Stärken sammeln

Was kann ich gut? Was mache ich gerne? Was sagen Lehrkräfte, Eltern, Freunde oder Praktikumsbetriebe über mich?

2

Berufe kennenlernen

Berufe vergleichen, Videos anschauen, Berufsfelder entdecken und nicht nur die bekanntesten Berufe betrachten.

3

Praktikum nutzen

Praktika gezielt auswählen, pünktlich und höflich auftreten, Fragen stellen und am Ende um Feedback bitten.

4

Ausbildungsstellen suchen

Jobbörse der Agentur für Arbeit, meinBERUF, regionale Betriebe, Handwerksbetriebe, Geschäfte, Kliniken, Verwaltungen und persönliche Kontakte nutzen.

5

Bewerbung vorbereiten

Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse, Praktikumsbescheinigungen und ein seriöses E-Mail-Konto bereitlegen.

6

Vorstellungsgespräch üben

Typische Fragen üben: Warum dieser Beruf? Warum dieser Betrieb? Was sind deine Stärken? Was hast du im Praktikum gelernt?

7

Dranbleiben

Absagen gehören dazu. Wichtig ist: Bewerbungen verbessern, Beratung nutzen, Alternativen prüfen und weiter aktiv bleiben.

Bewerbungsunterlagen: Was gehört dazu?

📄 Lebenslauf

Persönliche Daten, Schulbildung, Praktika, Kenntnisse, Interessen und besondere Erfahrungen. Er sollte übersichtlich, ehrlich und aktuell sein.

✉️ Anschreiben

Warum bewerbe ich mich für diesen Beruf und diesen Betrieb? Was bringe ich mit? Was habe ich vielleicht schon im Praktikum gelernt?

📎 Anlagen

Zeugnisse, Praktikumsbescheinigungen, Zertifikate, besondere Nachweise. Alles sollte ordentlich benannt und vollständig sein.

📧 E-Mail-Bewerbung

Seriöse E-Mail-Adresse, klare Betreffzeile, freundlicher kurzer Text, PDF-Anhang und keine lustigen Spitznamen in der Adresse.

Eltern-Checkliste: So kann ich mein Kind unterstützen

✅ Gespräch ohne Druck:
Interessen, Stärken und Sorgen ruhig besprechen.
✅ Kalender nutzen:
Praktikum, Bewerbungsfristen, Beratungstermine und Abgaben notieren.
✅ Unterlagen sammeln:
Zeugnisse, Praktikumsnachweise und Zertifikate an einem Ort aufbewahren.
✅ Bewerbung lesen:
Auf Vollständigkeit, Höflichkeit, Rechtschreibung und klare Struktur achten.
✅ Telefonieren üben:
Kurze Sätze trainieren: „Guten Tag, ich interessiere mich für eine Ausbildung als …“
✅ Mut machen:
Absagen nicht als Scheitern sehen, sondern als Teil des Suchprozesses.
Wichtige Botschaft an Eltern: Auch wenn der erste Weg nicht sofort klappt, bleiben viele Möglichkeiten offen. Mit Fleiß, Ausdauer, guter Beratung und planmäßigem Arbeiten können Jugendliche ihren Weg finden – in Ausbildung, weiterführende Schule, Beruf, Fachabitur oder später auch Studium.
Praktische Checklisten für den Alltag

📱 Medienvertrag für zu Hause

  • Das Handy schläft nicht im Kinderzimmer.
  • Keine Fotos oder Videos anderer Personen ohne Zustimmung.
  • Keine Beleidigungen, auch nicht „aus Spaß“.
  • Bei komischen Nachrichten wird ein Erwachsener informiert.
  • Vor Klassenarbeiten werden Lernzeiten vereinbart.

Tipp: Regeln gemeinsam festlegen und sichtbar aufhängen. Wenige klare Regeln wirken besser als viele unklare Verbote.

📚 Lernroutine in 20 Minuten

  • 5 Minuten: Schultasche und Aufgaben sortieren.
  • 10 Minuten: eine konkrete Aufgabe bearbeiten.
  • 3 Minuten: Ergebnis kontrollieren.
  • 2 Minuten: nächsten Schritt notieren.

Für überforderte Kinder ist ein kleiner Start oft wichtiger als ein perfekter Lernplan.

🏠 Familienregeln, die helfen

  • Wir sprechen respektvoll, auch im Streit.
  • Schlafenszeit und Aufstehzeit sind klar.
  • Hausaufgaben werden nicht nachts erledigt.
  • Schulmaterial wird am Vorabend vorbereitet.
  • Probleme werden nicht verschwiegen, sondern besprochen.

Regeln sollten kurz, verständlich und realistisch sein.

🛡️ Notfallplan bei Cybermobbing

  • Nicht zurückschreiben und nicht zurückbeleidigen.
  • Screenshots sichern: Chat, Name, Datum, Uhrzeit.
  • Kind beruhigen und ernst nehmen.
  • Klassenleitung / Schulsozialarbeit informieren.
  • Bei Drohungen oder strafbaren Inhalten Polizei einschalten.

Wichtig: Beweise sichern, bevor Inhalte gelöscht werden.

🧭 Zukunftscheck Berufsorientierung

  • Welche Tätigkeiten machen meinem Kind Freude?
  • Welche Stärken sehen andere?
  • Welche Praktikumsstellen passen dazu?
  • Welche Bewerbungsfristen stehen an?
  • Welche Unterstützung braucht mein Kind konkret?

Nicht jeder Weg ist gerade. Entscheidend sind nächste Schritte, nicht perfekte Pläne.

💚 Konzentrationscheck

  • Genug Schlaf?
  • Handy nachts weg?
  • Frühstück oder Pausenbrot?
  • Wasserflasche dabei?
  • Bewegung und frische Luft?

Konzentrationsprobleme sind nicht immer „Faulheit“. Oft fehlen Schlaf, Struktur oder Ruhe.

Gesprächshilfen: So können Eltern beginnen

Wenn mein Kind schlechte Noten hat

„Ich bin nicht sauer auf dich. Ich möchte verstehen, woran es gelegen hat und was dir beim nächsten Schritt hilft.“

Wenn mein Kind nichts erzählen will

„Du musst nicht sofort reden. Ich bin da, wenn du bereit bist. Mir ist wichtig, dass du weißt: Du bist nicht allein.“

Wenn es Streit im Klassenchat gibt

„Wir schreiben jetzt nicht im Ärger zurück. Wir sichern erst einmal, was passiert ist, und überlegen dann ruhig den nächsten Schritt.“

Wenn Hausaufgaben eskalieren

„Wir machen jetzt nur den Anfang. Zehn gute Minuten sind besser als eine Stunde Streit.“

Wenn Kontakt zur Schule nötig ist

„Ich möchte nicht beschuldigen, sondern gemeinsam verstehen, was passiert ist und wie wir helfen können.“

Wenn mein Kind Angst hat

„Deine Angst ist echt. Wir schauen gemeinsam, was heute möglich ist. Du musst nicht alles auf einmal schaffen.“

Materialien zum Herunterladen oder Verlinken
📄

Lernen und Schule

Empfohlene Materialien: Lernplan für eine Woche, Hausaufgaben-Checkliste, Klassenarbeits-Vorbereitung, Gesprächsbogen „Was hilft mir beim Lernen?“

[PDF: Lernplan] [PDF: Checkliste Klassenarbeit] [PDF: Hausaufgabenroutine]
📱

Digitale Medien

Empfohlene Materialien: Medienvertrag, Klassenchat-Regeln, Checkliste Datenschutz, Elterninfo zu Bildschirmzeit, Schlaf und altersgerechter Mediennutzung.

[Optional ergänzen: schulinterne Klassenchat-Regeln / Elternbrief Mediennutzung]
👨‍👩‍👧

Erziehung und Familie

Empfohlene Materialien: Pubertätskompass, Familienregeln, Gesprächskarten, Konfliktplan für zu Hause.

[PDF: Familienregeln] [PDF: Gesprächskarten] [PDF: Pubertät verstehen]
🤝

Beratung und Hilfe

Hier sind nun konkrete regionale Hilfen hinterlegt: Schulpsychologie Koblenz, Kinderschutzdienst Rhein-Lahn, Jugendamt Rhein-Lahn-Kreis und Vitos-Angebote für Kinder und Jugendliche.

Regionale Kontakte öffnen
[Zusätzlich: Kontakt Schulsozialarbeit / Sekretariat ergänzen]
Konkrete Beratungsstellen in unserer Region

📍 Regionale Hilfen und wichtige Kontakte

Die folgenden Stellen können Eltern, Kinder und Jugendliche unterstützen, wenn schulische, familiäre, psychische oder soziale Belastungen zu groß werden. Bitte wählen Sie je nach Situation die passende Stelle. Bei akuter Gefahr gilt weiterhin: sofort Notruf 112 oder Polizei 110.

🧠

Schulpsychologisches Beratungszentrum Koblenz

Unterstützung bei schulischen Belastungen, Lernproblemen, Prüfungsangst, Konflikten, Krisen, Fragen zur emotionalen Entwicklung und Beratung für Eltern, Schüler:innen und Schule.

Adresse: Luisenstr. 1–3, 56068 Koblenz

Telefon: 0671 9701 2550

E-Mail: spbz.koblenz@pl.rlp.de

Ansprechpartnerin: Frau Limper

Wann sinnvoll? Wenn schulische Probleme, Ängste, Konflikte oder Belastungen länger anhalten und eine fachliche Einschätzung hilfreich ist.
🛡️

Kinderschutzdienst Rhein-Lahn

Anlaufstelle bei Sorgen um Kindeswohl, Gewalt, Vernachlässigung, sexueller Gewalt, massiven familiären Belastungen oder wenn Kinder besonderen Schutz brauchen.

Adresse: Gutenbergstraße 8, 56112 Lahnstein

Telefon: 02621 9208-67 und 02621 9208-68

E-Mail: kinderschutzdienst-rl@cv-ww-rl.de

Wann sinnvoll? Wenn ein Kind Schutz, vertrauliche Beratung oder Unterstützung nach belastenden Erfahrungen benötigt.
🏛️

Jugendamt Rhein-Lahn-Kreis

Beratung und Unterstützung für Familien, Hilfe zur Erziehung, Kindeswohl, familiäre Krisen, Unterstützung bei Überforderung und Vermittlung weiterer Hilfen.

Adresse: Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems

Zentrale: 02603 972-0

E-Mail: info@rhein-lahn.rlp.de


Nassau: Jannik Kost

Telefon: 02603 972-244

E-Mail: jannik.kost@rhein-lahn.rlp.de


Bad Ems, Buchstaben A–N: Nele Kanders

Telefon: 02603 972-501

E-Mail: nele.kanders@rhein-lahn.rlp.de


Bad Ems, Buchstaben O–Z: aktuell nicht besetzt

Wann sinnvoll? Wenn Eltern sich überfordert fühlen, familiäre Hilfen brauchen oder eine Situation zu Hause nicht mehr allein bewältigen können.
🏥

Vitos Kinder- und Jugendtagesklinik für psychische Gesundheit

Teilstationäre Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit psychischen Belastungen, wenn ambulante Hilfen nicht ausreichen, aber keine vollstationäre Aufnahme nötig ist.

Adresse: Auf der Wahnsbach 6a, 56368 Katzenelnbogen

Telefon: 06486 7750810

E-Mail: tagesklinik-kjp.katzenelnbogen@vitos-rheingau.de

Wann sinnvoll? Wenn psychische Belastungen den Alltag, Schule oder Familie deutlich beeinträchtigen und fachärztliche Hilfe nötig wird.
🏥

Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit

Fachklinik für Kinder und Jugendliche mit schweren psychischen Krisen, Erkrankungen oder Situationen, in denen intensivere klinische Hilfe gebraucht wird.

Adresse: Kloster-Eberbach-Straße 4, 65346 Eltville

Telefon: 06123 6020

E-Mail: info@vitos-rheingau.de

Wann sinnvoll? Wenn eine psychische Krise oder Erkrankung eine fachklinische Einschätzung oder Behandlung erforderlich macht.
Hinweis: Bitte vor Veröffentlichung prüfen, ob Telefonnummern, Zuständigkeiten und Ansprechpartner:innen weiterhin aktuell sind. Bei akuter Gefahr immer Notruf 112 oder Polizei 110 nutzen.
Videos und kleine Lernimpulse für Eltern
▶️

Video 1: Lernen zu Hause ohne Streit

In 3–5 Minuten: Warum kleine Lernschritte, klare Zeiten und Lob für Anstrengung oft mehr bringen als Druck.

[Hier Video oder QR-Code einfügen]
▶️

Video 2: Handy und Klassenchat

In 3–5 Minuten: Was Eltern über Gruppenchats, Screenshots, Bilder und digitale Grenzen wissen sollten.

[Hier Video oder QR-Code einfügen]
▶️

Video 3: Cybermobbing – ruhig handeln

In 3–5 Minuten: Wie Eltern Beweise sichern, Kinder schützen und die Schule sinnvoll einbeziehen.

[Hier Video oder QR-Code einfügen]
▶️

Video 4: Schulstress erkennen

In 3–5 Minuten: Warnzeichen, erste Entlastung und Wege zu Unterstützung.

[Hier Video oder QR-Code einfügen]
Mehrsprachige und einfache Elterninformation

🌍 Viele Familien – viele Sprachen – ein gemeinsames Ziel

Nicht alle Eltern fühlen sich in der deutschen Schulsprache sicher. Das ist in Ordnung. Wichtig ist: Interesse, Struktur und Unterstützung wirken in jeder Sprache. Eltern können ihr Kind auch dann stärken, wenn sie nicht alle Aufgaben selbst erklären können.

Deutsch im Alltag stärken:

über den Schultag sprechen, Wörter erklären lassen, kurze Texte laut lesen, Nachrichten an die Schule gemeinsam formulieren.

Familiensprache wertschätzen:

Ein Kind, das in der Familiensprache gut erzählen und denken kann, hat eine wichtige Grundlage für weiteres Lernen.

Übersetzung sinnvoll nutzen:

Online-Übersetzer können helfen, aber wichtige schulische Fragen sollten bei Unsicherheit persönlich geklärt werden.

[Hier später mehrsprachige Kurzflyer einfügen: Arabisch, Ukrainisch, Türkisch, Russisch, Persisch, Rumänisch, Albanisch …]

🚨 Hilfe in Krisen und Notfällen

Wenn Sie Angst haben, dass Ihr Kind sich selbst oder anderen etwas antun könnte, warten Sie bitte nicht. Holen Sie sofort Hilfe. Bei akuter Gefahr zählt nicht, ob es „peinlich“ ist oder ob man „übertreibt“. Sicherheit geht vor.

Notruf 112 Polizei 110 Nummer gegen Kummer 116 111 Elterntelefon 0800 111 0550

Bitte holen Sie sofort Hilfe, wenn:

  • Ihr Kind konkret davon spricht, sich selbst etwas anzutun.
  • Ihr Kind anderen Gewalt androht oder Waffen/Gefahrenmittel im Spiel sind.
  • Ihr Kind nach einer Krise nicht mehr ansprechbar, panisch oder völlig verzweifelt ist.
  • Sie als Eltern nicht mehr wissen, wie Sie die Situation sicher halten können.

Weitere Hilfsangebote in unserer Region:

  • Schulpsychologisches Beratungszentrum Koblenz: 0671 9701 2550 · spbz.koblenz@pl.rlp.de
  • Kinderschutzdienst Rhein-Lahn: 02621 9208-67 / -68 · kinderschutzdienst-rl@cv-ww-rl.de
  • Jugendamt Rhein-Lahn-Kreis: 02603 972-0 · info@rhein-lahn.rlp.de
  • Vitos Tagesklinik Katzenelnbogen: 06486 7750810
  • Vitos Kinder- und Jugendklinik Eltville: 06123 6020
  • [Kontakt Schulsozialarbeit der Schule einfügen]
  • [Kontaktweg zur Schule / Sekretariat einfügen]

Wichtig: Hilfe holen ist kein Zeichen von Schwäche. Hilfe holen ist ein Zeichen von Verantwortung.

Bereich für Schule und Schulsozialarbeit

🤝 Hier kann die Schule eigene Inhalte ergänzen

Schulsozialarbeit

Name, Sprechzeiten, Raum, E-Mail, Telefonnummer, kurze Erklärung: Wann kann man sich melden?

[Kontaktdaten einfügen]

☕ Elterncafé

Das Elterncafé ist ein offener Treffpunkt für Eltern und Sorgeberechtigte. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Tee können Fragen rund um Schule und Erziehung besprochen, Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte zu anderen Eltern geknüpft werden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine werden über WebUntis bekannt gegeben.

Klassenleitung / Beratung

Hinweis, wie Eltern sinnvoll Kontakt aufnehmen: kurze Nachricht, Gesprächswunsch, Thema, Klasse, Erreichbarkeit.

[Kontaktweg einfügen]

Regionale Hilfen

Schulpsychologie Koblenz, Kinderschutzdienst Rhein-Lahn, Jugendamt Rhein-Lahn-Kreis sowie Vitos-Angebote in Katzenelnbogen und Eltville sind nun im Portal konkret hinterlegt.

Zu den regionalen Kontakten

Schulinterne Materialien

Elternbriefe, Anleitungen zu Schulcampus/WebUntis, Förderverein, AG-Angebote, Sozialteam, Medienscouts.

[Materialien verlinken]

Gemeinsam für Ihr Kind

Schule gelingt am besten, wenn Kinder, Eltern und Schule zusammenarbeiten. Nicht jedes Problem lässt sich sofort lösen – aber fast jedes Problem lässt sich besser bearbeiten, wenn wir früh miteinander sprechen.

Sie müssen nicht alles allein lösen. Sie dürfen Fragen stellen. Sie dürfen Hilfe suchen. Wichtig ist, dass wir gemeinsam auf Ihr Kind schauen: wertschätzend, klar und mit Vertrauen in Entwicklung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Hinweis: Diese Seite dient der allgemeinen Information. Bei persönlichen Anliegen wenden Sie sich bitte direkt an die Schule. Bitte ergänzen Sie vor Veröffentlichung die konkreten Kontaktdaten und regionalen Beratungsstellen.

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